Weibliche Roboter: Wunsch- und Feindbilder in Film und Serie

Weibliche Roboter: Wunsch- und Feindbilder in Film und Serie

Habt ihr es auch schon gemerkt? Immer, wenn weibliche Roboter in einem Science-Fiction-Film vorkommen, entsprechen sie dem männlichen Wunschbild der treuen Dienerin und sexy Bettgefährtin. Mich hat interessiert, warum das so ist, und ob es auch weibliche Androiden in der Filmgeschichte gibt, die diesem Stereotyp nicht entsprechen. Ein kleiner Blick auf die Kulturgeschichte und die Gendertheorie der Roboter.

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Die Schlange von Essex: Nostalgie trifft Moderne

Die Schlange von Essex: Nostalgie trifft Moderne

Die Schlange von Essex versteckt sich hinter einem schönen Cover und einem harmlosen Klappentext, hat bei mir aber eingeschlagen wie eine Bombe. Sarah Perrys Roman ist sprachlich poetisch und überzeugt mit der innovativen Umsetzung altbekannter Motive. Eine kleine Liebeserklärung.

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Die Geschichte der getrennten Wege: Vom Mann produziert sein

Die Geschichte der getrennten Wege: Vom Mann produziert sein

Der dritte Band der „neapolitanischen Saga“, Die Geschichte der getrennten Wege, erzählt von der Identitätskrise der Ich-Erzählerin Elena Greco. In den politisch chaotischen siebziger Jahren spiegeln die gesellschaftlichen Umwälzungen – zum Beispiel der aufkommende Feminismus – die Erschütterung von Elenas Weltbild wider. Und Lila? Die wird für Elena (und den Leser) immer rätselhafter, je mehr sich die beiden Freundinnen voneinander entfernen. Mehr lesen

Warum ich Jane Austen jeder Feministin empfehle

Warum ich Jane Austen jeder Feministin empfehle

Heute vor 200 Jahren ist Jane Austen gestorben. Sie nur als modernes Kitsch-Phänomen zu sehen, halte ich für zu kurz gegriffen. Obwohl es in ihren Romanen vordergründig nur darum ging, ihre Heldinnen vorteilhaft zu verheiraten, hatte sie auch eine Agenda. Indem sie die oftmals traurige Lebenswelt ihrer Frauenfiguren darstellte, die von Männern abhängig waren, übte sie Kritik am Geschlechterverhältnis ihrer Zeit. Darum unterstelle ich Jane Austen feministische Tendenzen.

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Drei Lieblingsautorinnen: Frauenbilder bei Tartt, Du Maurier und Shafak

Drei Lieblingsautorinnen: Frauenbilder bei Tartt, Du Maurier und Shafak

Klischees können sehr ermüdend sein, sie können aber auch Spaß machen, wenn sie als solche thematisiert werden. Für diese kleine Liste habe ich drei Autorinnen herausgegriffen, die mit Klischees spielen und so Geschlechterstereotype hinterfragen: Daphne Du Maurier, Donna Tartt und Elif Shafak. Mehr lesen

Chirú: Die Mentorin in der eigenen Falle

Chirú: Die Mentorin in der eigenen Falle

Passend zur aktuellen Diskussion über Emmanuel Macrons Ehe mit einer 25 Jahre älteren Frau, die ich unsäglich finde, kaufte ich mir aus Trotz den Roman Chirú von Michela Murgia. Denn der Klappentext kündigte von einer ungleichen Beziehung einer 38-Jährigen zu einem 18-Jährigen. Was sich für mich zuerst wie eine Klischeegeschichte anhörte, entpuppte sich als präzise analysiertes Seelendiagramm einer vielschichtigen Frauenfigur. Mehr lesen

Was liest du? Meine Bücher-Favoriten

Was liest du? Meine Bücher-Favoriten

Tobi von „Lesestunden“ hat gefragt: „Was liest du?“. Der Aufforderung komme ich natürlich gerne nach! Es war wie eine kleine Zeitreise in meine Lesevergangenheit 😊 Ich habe früher sogar ein Tagebuch über meine Lektüren geführt (dazu bin ich mittlerweile zu faul), und darin mal wieder herumzublättern, war sehr interessant. Ich habe festgestellt: Meine Anglophilie ist noch stärker ausgeprägt als gedacht 😉 Und zweitens: Donna Tartt bleibt meine Heldin.

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