Meine liebsten YA-Heldinnen und ihr Umgang mit Genre-Klischees

Meine liebsten YA-Heldinnen und ihr Umgang mit Genre-Klischees

Ich bin normalerweise keine große YA-Leserin, weil das Genre doch schon sehr von Klischees bestimmt ist, die sich selten mal ein Autor oder eine Autorin zu durchbrechen traut. Darum hier drei Beispiele von gelungenen Jugendbüchern, die zwar auch mal auf alt bekannte Motive zurückgreifen, diese aber so erfrischend umsetzen, dass der Mangel an Originalität verzeihlich ist. Wichtig war mir, dass die YA-Heldinnen der Bücher nicht in der „damsel-in-distress“-Rolle verharren. In der Liste ist eine alte Bekannte, der ich noch einen neuen Aspekt abzugewinnen versuche, sowie zwei relativ unbekannte Reihen, die ich jedem ans Herz legen möchte.

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Vergewaltigung als Vorgeschichte von Ermittlerinnen: Ein Kampf gegen die rape culture?

Vergewaltigung als Vorgeschichte von Ermittlerinnen: Ein Kampf gegen die rape culture?

Lisbeth Salander, Jessica Jones und Robin Griffin (Top of the Lake) sind nur drei aktuelle(re) Beispiele, die zeigen: Die weibliche Detektivin oder Ermittlerin hat in der Popkultur nicht nur gegen eine männerdominierte Berufswelt, sondern meist auch mit einer sexuell traumatischen Vergangenheit zu kämpfen. Mich hat interessiert, warum das so ist und ob die Vergewaltigung als Vorgeschichte wirklich der Kritik an sexueller Gewalt dient.

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Scarlett O’Hara als feministisches Vorbild: So unsympathisch, so großartig

Scarlett O’Hara als feministisches Vorbild: So unsympathisch, so großartig

Aus einer frühen Lese-Erfahrung wurde eine lebenslange „Liebschaft“: Die unsympathische Romanheldin Scarlett O’Hara begleitet mich schon seit meinem zwölften Lebensjahr. Ich beschreibe, warum Scarletts Coming-of-Age bis heute so einen großen Eindruck auf mich macht, warum ich sie für ein feministisches Vorbild halte und welche Aspekte des Romans Vom Winde verweht ich heute problematisch sehe. Dabei greife ich vor allem die Themen Rassismus und rape culture heraus. Dieser Artikel erschien zuerst in etwas kürzerer Form als Gastbeitrag bei Geekgeflüster.

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Die Geschichte des verlorenen Kindes: Schreiben als Waffe und Huldigung

Die Geschichte des verlorenen Kindes: Schreiben als Waffe und Huldigung

Nach dem Ende der neapolitanischen Saga steht vor allem eins fest: Dieser Romanzyklus lässt keinen Stein auf dem anderen. Die Gleichberechtigung der Frau, der Kampf gegen die Camorra, das Problem der „richtigen“ Mutterschaft: In Die Geschichte des verlorenen Kindes setzen sich Lenù und Lila mit ihren schwersten Konflikten auseinander. Eine Rezension in vier Punkten – keine Angst, alles spoilerfrei.

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Femme fatale: Kein Sex, nur Freiheit, bitte!

Femme fatale: Kein Sex, nur Freiheit, bitte!

„Carmen“ ist der berühmteste Prototyp, sie wurde von Nicole Kidman, Eva Green, Marlene Dietrich und Penelope Cruz gespielt und kam schon bei Homer unter dem Namen Sirene vor: Gemeint ist die femme fatale, der berühmte Frauentypus des Vamps. Alles olle Kamellen? Nein, es gibt auch heute noch interessante Neuauflagen der „Männerzerstörerin“! Eine Liste meiner liebsten femme-fatale-Vertreterinnen.

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Autorinnen im Deutschunterricht – reine Mangelware!

Autorinnen im Deutschunterricht – reine Mangelware!

Warum werden im Deutschunterricht hauptsächlich Texte von männlichen Autoren gelesen? Gibt es Frauen- bzw. Männerliteratur? Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, ob ein Text ein Geschlecht haben kann und wie die literarische Bildung in unserem Schulsystem eine rein männliche Sicht auf die Welt aufrecht erhält.

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Unerschrocken: 15 Biographien starker Frauen

Unerschrocken: 15 Biographien starker Frauen

Die Graphic Novel Unerschrocken porträtiert 15 Frauen der Weltgeschichte und erzählt damit 15 spannende Geschichten voller Dramatik, Witz, Einsamkeit und vor allem: mutiger Entscheidungen von Frauen aus ganz unterschiedlichen Epochen und Milieus. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, sollte hier zugreifen! Ich erkläre, warum Unerschrocken so stark auf mich gewirkt hat.

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Weibliche Roboter: Wunsch- und Feindbilder in Film und Serie

Weibliche Roboter: Wunsch- und Feindbilder in Film und Serie

Habt ihr es auch schon gemerkt? Immer, wenn weibliche Roboter in einem Science-Fiction-Film vorkommen, entsprechen sie dem männlichen Wunschbild der treuen Dienerin und sexy Bettgefährtin. Mich hat interessiert, warum das so ist, und ob es auch weibliche Androiden in der Filmgeschichte gibt, die diesem Stereotyp nicht entsprechen. Ein kleiner Blick auf die Kulturgeschichte und die Gendertheorie der Roboter.

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Die Schlange von Essex: Nostalgie trifft Moderne

Die Schlange von Essex: Nostalgie trifft Moderne

Die Schlange von Essex versteckt sich hinter einem schönen Cover und einem harmlosen Klappentext, hat bei mir aber eingeschlagen wie eine Bombe. Sarah Perrys Roman ist sprachlich poetisch und überzeugt mit der innovativen Umsetzung altbekannter Motive. Eine kleine Liebeserklärung.

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