Coming-of-Age-Geschichten – zwischen Gefühlsverwirrung und Sinnsuche

Coming-of-Age-Geschichten – zwischen Gefühlsverwirrung und Sinnsuche

Zu dieser Liste zum #genretag habe ich erstmal einige Tage überlegen müssen – ich hatte Lust, etwas zu schreiben, und ich kann auch ein, zwei Genres aufzählen, die ich mag, so ein richtiger „Genre-Leser“ bin ich trotzdem nicht. Bei Krimis lese ich z.B. nur „Whodunnits“ und wenn ich mal zum YA-Roman greife, muss er eher genre-untypisch sein.

Ich stehe auf Entwicklung, auf gut gezeichnete Psychologie von Hauptfiguren, besonders, wenn es junge Charaktere sind. In Coming-of-Age-Geschichten fließt dies meist auf spannende Art zusammen. Danke an Elena von „Gedankenfunken“ fürs Nominieren!

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Doctor Who – Frauenfiguren und Sexismus im Whoniverse

Doctor Who – Frauenfiguren und Sexismus im Whoniverse

Warnung: Dieser Artikel wird eine wilde Mischung aus Fangirltum und (sicher nicht erschöpfender) Analyse eines popkulturellen Phänomens: des Doctors! Wer jetzt an Krankenhaus denkt, sollte dringend Doctor Who googeln, denn dahinter verbirgt sich eine der genialsten, verrücktesten und dramatischsten Fernsehserien Großbritanniens. Die Frauenfiguren spielen von jeher eine wichtige Rolle in der britischen Kultserie, ihre Darstellung war aber in letzter Zeit öfter der Sexismus-Kritik durch Fans und Medien ausgesetzt. Ab Herbst 2018 wird der Doctor selbst zum ersten Mal von einer Frau gespielt. Ich beschreibe, was die Serie für mich bedeutet und wie ich die Frauenfiguren darin einschätze –Achtung, es wird nerdig und ich muss ein paar Handlungselemente spoilern!

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Spinster Girls – Young Adult für die nächste Generation Frauen!

Spinster Girls – Young Adult für die nächste Generation Frauen!

Ich hatte ehrlich gesagt nicht viel erwartet, als mir der Jugendroman Spinster Girls – Was ist schon normal? von Holly Bourne (Teil 1 einer Reihe) zum Rezensieren angeboten wurde. Die positive Überraschung folgte auf dem Fuße. Ohne dick auftragen zu wollen (ok, vielleicht schon) möchte ich diesen Roman als Auftakt zu einer neuen Generation Young Adult bezeichnen. Hier werden bekannte Handlungsmotive, die immer noch Spaß machen, mit feministischem Anspruch und einer Prise psychologischem Entwicklungsroman vermischt. Super gelungen! Vielen Dank an den dtv für das Rezensionsexemplar. Mehr lesen

Scarlett O’Hara als feministisches Vorbild: So unsympathisch, so großartig

Scarlett O’Hara als feministisches Vorbild: So unsympathisch, so großartig

Aus einer frühen Lese-Erfahrung wurde eine lebenslange „Liebschaft“: Die unsympathische Romanheldin Scarlett O’Hara begleitet mich schon seit meinem zwölften Lebensjahr. Ich beschreibe, warum Scarletts Coming-of-Age bis heute so einen großen Eindruck auf mich macht, warum ich sie für ein feministisches Vorbild halte und welche Aspekte des Romans Vom Winde verweht ich heute problematisch sehe. Dabei greife ich vor allem die Themen Rassismus und rape culture heraus. Dieser Artikel erschien zuerst in etwas kürzerer Form als Gastbeitrag bei Geekgeflüster.

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Was liest du? Meine Bücher-Favoriten

Was liest du? Meine Bücher-Favoriten

Tobi von „Lesestunden“ hat gefragt: „Was liest du?“. Der Aufforderung komme ich natürlich gerne nach! Es war wie eine kleine Zeitreise in meine Lesevergangenheit 😊 Ich habe früher sogar ein Tagebuch über meine Lektüren geführt (dazu bin ich mittlerweile zu faul), und darin mal wieder herumzublättern, war sehr interessant. Ich habe festgestellt: Meine Anglophilie ist noch stärker ausgeprägt als gedacht 😉 Und zweitens: Donna Tartt bleibt meine Heldin.

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„Coming of Age“: Sansa Stark (Teil 1)

„Coming of Age“: Sansa Stark (Teil 1)

Wenn schon „Game of Thrones“ in diesem Blog, dann Daenerys Targaeryen, werden sich sicher viele Serien- oder Buch-Fans unter euch denken. Tatsächlich halte ich Sansa Stark für die meistunterschätzte Figur aus der Reihe. Ihre Geschichte zeigt eine starke Frauenfigur, die auf der Suche nach ihrer Identität lernt, sich zu emanzipieren, auf viele verschiedene Arten. Danerys‘ Figur ist ziemlich schnell am Ende ihres Entwicklungsprozesses angekommen, was sie uninteressant macht. Bei Sansa liegt der Fall anders. Außerdem erzählt George R. R. Martin ihr „Coming of Age“ vom naiven Mädchen zur jungen Frau so einfühlsam, wie ich es einem männlichen Autor kaum zugetraut hätte – allein deshalb ist sie eine Betrachtung wert.

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