5 feministische Serien zum Binge-Watchen aus 2018

5 feministische Serien zum Binge-Watchen aus 2018

Nach interessanten Frauenfiguren muss man in den Streaming-Diensten zum Glück nicht mehr lange suchen. Viele Serien haben längst einen feministischen Anspruch, z.B., indem sie rein männliche Machtstrukturen in Frage stellen oder Frauenfiguren zeigen, die sich in klassischen „Männerdomänen“ durchschlagen. Hier kommen fünf Serien aus 2018, die mir in der Hinsicht besonders im Gedächtnis geblieben sind. Mit dabei sind besondere Frauenbeziehungen bei The Sinner, Rebellionen gegen das Establishment bei Chilling Adventures of Sabrina oder knallharte Karrierefrauen bei Bad Banks. Viel Spaß beim Stöbern!

Mehr lesen

Das Sherlock-Holmes-Fandom: Gender, Sexismus und sherlockianische Hingabe

Das Sherlock-Holmes-Fandom: Gender, Sexismus und sherlockianische Hingabe

Die einen diskutieren, ob Holmes lieber Tee oder Kaffee trank, die anderen verehren ein lila Hemd, das Benedict Cumberbatch mal getragen hat: Alle plemplem? Nein, Fans! Die #bakerstreetblogs beleuchten diese Woche das wunderbare und manchmal skurille Sherlock-Holmes-Fandom. Was gehört dazu, ein „echter Sherlockian“ zu sein? Wofür interessieren sich Holmes-Fans heute im Gegensatz zu früher? Es wird auch um Misogynie im Fandom gehen, wovon leider besonders die „Sherlockiana“ nicht frei ist. Karo von fiktion fetzt beschreibt in ihrem Artikel, wie sie zum Holmes-Nerd wurde und welche Seiten der heutigen Fankultur sie interessant findet  – schaut auch bei ihr mal rein!

Mehr lesen

Alle Jahre wieder – Geschlechterklischees in Weihnachtsfilmen

Alle Jahre wieder – Geschlechterklischees in Weihnachtsfilmen

Das hier wird eine kleine Abrechnung mit den Weihnachtsfilmen Tatsächlich Liebe und Liebe braucht keine Ferien. Sorry, Leute, dass ich jetzt den Grinch spielen muss. Ich möchte niemandem den Spaß versauen. Aber ich kann es einfach nicht unkommentiert stehen lassen, dass diese beiden Filme Geschlechterbilder von hintergestern propagieren und trotzdem jedes Jahr zur Adventszeit gehypet werden. Los geht’s.

Mehr lesen

Die alte Frau als Rebellin: „Everything belongs to the future“ von Laurie Penny

Die alte Frau als Rebellin: „Everything belongs to the future“ von Laurie Penny

Wenn Sci-Fi auf #metoo trifft: Wer könnte diese Idee besser ausgestalten als Laurie Penny, Feministin, Sozialistin, Journalistin und Bloggerin? In Tagesmedien wie dem englischen Guardian meldet sie sich regelmäßig zu feministischen Themen zu Wort, außerdem hat sie mehrere hoch gelobte Sachbücher zum Thema Sexismus geschrieben, z.B. Meat Market. Female Flesh Under Capitalism von 2011. Mit dem Sci-Fi-Roman Everything belongs to the future wagte sie 2016 einen Vorstoß ins Fiktionale. Leider übernimmt sie sich erzählerisch ziemlich. Pennys Dystopie versucht auf zu wenig Seiten, zu viele spannende Ansätze unterzubringen. Was darunter leidet, sind Figurenzeichnung und „Worldbuilding“.

Mehr lesen

Holmes gegen Scotland Yard – hätte Sherlock Holmes den Ripper-Fall lösen können?

Holmes gegen Scotland Yard – hätte Sherlock Holmes den Ripper-Fall lösen können?

Ein Blick durch die Lupe, schon ist der Fall geklärt – so kennen und lieben wir Sherlockianer unseren Meisterdetektiv. Für Sherlock Holmes ist alles ein Kinderspiel, wofür die offiziellen Gesetzeshüter Hilfestellung brauchen. Aber ist das nur Übertreibung um des Effektes willen? Diese Woche beleuchte ich in meinem #bakerstreetblogs-Artikel die Ermittlungsmethoden des genialen Detektivs und vergleiche sie mit denen von Scotland Yard im späten 19. Jahrhundert. Ich verwende ein berühmtes zeitgenössisches Beispiel für (angebliches) Polizeiversagen, die Jack-the-Ripper-Morde, um den Stand der damaligen Kriminalistik zu ergründen. War die Polizei wirklich so unfähig, wie Arthur Conan Doyle es in seinen Sherlock-Holmes-Geschichten immer beschreibt? Konnte sie deshalb den Ripper-Fall nicht lösen? Was machte Holmes so erfolgreich, und wären seine Methoden heute noch zeitgemäß?

Schaut nach dem Lesen auch bei Karos Artikel zu Conan Doyles Spiritualismus vorbei – es bleibt gruselig!

Mehr lesen

Interview mit „Gedankenfunken“: Übers Lesen, Bloggen und kritische Rezensionen-Schreiben

Interview mit „Gedankenfunken“: Übers Lesen, Bloggen und kritische Rezensionen-Schreiben

Elena von „Gedankenfunken“ hat mich gebeten, an ihrer Interviewreihe „Nachgefragt bei …“ teilzunehmen, in der sie andere Buchblogger nach ihrem literarischen „Background“ und ihrem Lese- und Blogverhalten befragt. Klar habe ich ja gesagt und hatte viel Spaß beim Beantworten der Fragen – zum Beispiel, welchen Rat ich Buchblogger-Neulingen geben würde (er hat was mit Marketing zu tun) und welcher Roman endlich mal verfilmt werden sollte (es gibt schon einen Film davon aus dem Jahr 1939 – der dem Buch aber auf keinem Fall gerecht wird). Aber lest selbst.

Mehr lesen

„Gun Love“ von Jennifer Clement – Die Poesie des Waffen-Elends

„Gun Love“ von Jennifer Clement – Die Poesie des Waffen-Elends

Beim Lesen von Gun Love fühlt man sich wie ein Schlafwandler. Die poetische Sprache der 14-jährigen Ich-Erzählerin wirkt wie ein Dämpfer zwischen ihrer Vorstellungswelt und der harten Realität voller Armut, Waffengewalt und Korruption, in der der Roman stattfindet. Alles beginnt ruhig und gemächlich mit der Schilderung einer außergewöhnlichen Mutter-Tochter-Beziehung – und entwickelt sich dann zu einem herzzerreißenden Drama.

Vielen Dank an den Suhrkamp-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Mehr lesen

Wer ist der beste moderne Holmes? – „Sherlock“, „Elementary“ und die „Sherlock Holmes“-Filme im Vergleich

Wer ist der beste moderne Holmes? – „Sherlock“, „Elementary“ und die „Sherlock Holmes“-Filme im Vergleich

Willkommen zur Schlammschlacht, liebe Sherlockianer! Diese Woche geht es bei den #bakerstreetblogs um den Vergleich zwischen den drei derzeit bekanntesten Sherlock-Holmes-Adaptionen für die Leinwand: die BBC-Serie Sherlock, die CBS-Serie Elementary und die beiden Kinofilme von Regisseur Guy Ritchie (Sherlock Holmes und Sherlock Holmes. A Game of Shadows). Fiktion fetzt und ich haben uns sechs Kategorien überlegt, in denen wir die drei Adaptionen in einem Modern Day Battle gegeneinander antreten lassen: die Bezugnahme auf die Originaltexte, die Darstellung von Holmes, die Darstellung von Watson, die Britishness, die Anpassung an die Moderne, und der Action-Faktor. Lasset die Spiele beginnen!

Mehr lesen

Welche Sexualität hat Sherlock Holmes?

Welche Sexualität hat Sherlock Holmes?

Über kein „Privatleben“ einer fiktiven Figur wurde so viel diskutiert wie über seines: das von Sherlock Holmes. Hasst er Frauen? Ist er schwul? Oder doch heimlich in Irene Adler verliebt? In der dritten Runde #bakerstreetblogs versuche ich, Licht ins Dunkel des Theorienwaldes zu bringen. So viel kann ich schon sagen: Die Sexualitäts-Diskussion kann man in Bezug auf Sherlock Holmes zwar führen, sie gibt der Figur aber nichts, was ihr vorher gefehlt hätte, im Gegenteil. Eigentlich führt sie nur ganz weit weg vom originalen Sherlock Holmes, der in seiner ursprünglichen Anlage als asexuelle „Denkmaschine“ am spannendsten ist.

Mehr lesen

Den Frauen von Troja eine Stimme geben – „The Silence of the Girls“ von Pat Barker

Den Frauen von Troja eine Stimme geben – „The Silence of the Girls“ von Pat Barker

Alles begann zwar mit der geraubten Helena, mehr als ein plot device sind Frauenfiguren in den klassischen Heldenepen trotzdem nicht. Die britische Autorin Pat Barker beschloss, das mit ihrem Roman The Silence of the Girls zu ändern, und erzählt ihre Version der Ilias aus der Sicht von Briseis, Achilles‘ „Kriegsbeute“. Ist das feministische Retelling überzeugend? (Triggerwarnung: Vergewaltigung)

Mehr lesen

Folgen auf Wordpress.com

Meine neuesten Posts in deinem Wordpress-Reader: