Blade Runner: 2049 – Die künstliche Frau als Leinwand für Wünsche und Sehnsüchte

Blade Runner: 2049 – Die künstliche Frau als Leinwand für Wünsche und Sehnsüchte

Im zweiten Teil meiner Beitragsreihe (lest Teil 1, meine Gedanken zur Kulturgeschichte der weiblichen Roboter) möchte ich den Film Blade Runner: 2049 analysieren. Hier hat die künstliche Frau nur den einen Zweck, als Projektionsfläche für die romantischen und sexuellen Wünsche ihres Besitzers zu dienen. Besonders ist aber, dass sich der Protagonist dessen bewusst ist. Mehr noch, er leidet darunter, dass seine künstliche Frau kein eigenes Bewusstsein hat und nur widerspiegeln kann, was er von ihr möchte.

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Weibliche Roboter: Wunsch- und Feindbilder in Film und Serie

Weibliche Roboter: Wunsch- und Feindbilder in Film und Serie

Habt ihr es auch schon gemerkt? Immer, wenn weibliche Roboter in einem Science-Fiction-Film vorkommen, entsprechen sie dem männlichen Wunschbild der treuen Dienerin und sexy Bettgefährtin. Mich hat interessiert, warum das so ist, und ob es auch weibliche Androiden in der Filmgeschichte gibt, die diesem Stereotyp nicht entsprechen. Ein kleiner Blick auf die Kulturgeschichte und die Gendertheorie der Roboter.

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Die Schlange von Essex: Nostalgie trifft Moderne

Die Schlange von Essex: Nostalgie trifft Moderne

Die Schlange von Essex versteckt sich hinter einem schönen Cover und einem harmlosen Klappentext, hat bei mir aber eingeschlagen wie eine Bombe. Sarah Perrys Roman ist sprachlich poetisch und überzeugt mit der innovativen Umsetzung altbekannter Motive. Eine kleine Liebeserklärung.

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Die Geschichte der getrennten Wege: Vom Mann produziert sein

Die Geschichte der getrennten Wege: Vom Mann produziert sein

Der dritte Band der „neapolitanischen Saga“, Die Geschichte der getrennten Wege, erzählt von der Identitätskrise der Ich-Erzählerin Elena Greco. In den politisch chaotischen siebziger Jahren spiegeln die gesellschaftlichen Umwälzungen – zum Beispiel der aufkommende Feminismus – die Erschütterung von Elenas Weltbild wider. Und Lila? Die wird für Elena (und den Leser) immer rätselhafter, je mehr sich die beiden Freundinnen voneinander entfernen. Mehr lesen

Warum ich Jane Austen jeder Feministin empfehle

Warum ich Jane Austen jeder Feministin empfehle

Heute vor 200 Jahren ist Jane Austen gestorben. Sie nur als modernes Kitsch-Phänomen zu sehen, halte ich für zu kurz gegriffen. Obwohl es in ihren Romanen vordergründig nur darum ging, ihre Heldinnen vorteilhaft zu verheiraten, hatte sie auch eine Agenda. Indem sie die oftmals traurige Lebenswelt ihrer Frauenfiguren darstellte, die von Männern abhängig waren, übte sie Kritik am Geschlechterverhältnis ihrer Zeit. Darum unterstelle ich Jane Austen feministische Tendenzen.

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Drei Lieblingsautorinnen: Frauenbilder bei Tartt, Du Maurier und Shafak

Drei Lieblingsautorinnen: Frauenbilder bei Tartt, Du Maurier und Shafak

Klischees können sehr ermüdend sein, sie können aber auch Spaß machen, wenn sie als solche thematisiert werden. Für diese kleine Liste habe ich drei Autorinnen herausgegriffen, die mit Klischees spielen und so Geschlechterstereotype hinterfragen: Daphne Du Maurier, Donna Tartt und Elif Shafak. Mehr lesen

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