Holmes gegen Scotland Yard – hätte Sherlock Holmes den Ripper-Fall lösen können?

Holmes gegen Scotland Yard – hätte Sherlock Holmes den Ripper-Fall lösen können?

Ein Blick durch die Lupe, schon ist der Fall geklärt – so kennen und lieben wir Sherlockianer unseren Meisterdetektiv. Für Sherlock Holmes ist alles ein Kinderspiel, wofür die offiziellen Gesetzeshüter Hilfestellung brauchen. Aber ist das nur Übertreibung um des Effektes willen? Diese Woche beleuchte ich in meinem #bakerstreetblogs-Artikel die Ermittlungsmethoden des genialen Detektivs und vergleiche sie mit denen von Scotland Yard im späten 19. Jahrhundert. Ich verwende ein berühmtes zeitgenössisches Beispiel für (angebliches) Polizeiversagen, die Jack-the-Ripper-Morde, um den Stand der damaligen Kriminalistik zu ergründen. War die Polizei wirklich so unfähig, wie Arthur Conan Doyle es in seinen Sherlock-Holmes-Geschichten immer beschreibt? Konnte sie deshalb den Ripper-Fall nicht lösen? Was machte Holmes so erfolgreich, und wären seine Methoden heute noch zeitgemäß?

Schaut nach dem Lesen auch bei Karos Artikel zu Conan Doyles Spiritualismus vorbei – es bleibt gruselig!

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Interview mit „Gedankenfunken“: Übers Lesen, Bloggen und kritische Rezensionen-Schreiben

Interview mit „Gedankenfunken“: Übers Lesen, Bloggen und kritische Rezensionen-Schreiben

Elena von „Gedankenfunken“ hat mich gebeten, an ihrer Interviewreihe „Nachgefragt bei …“ teilzunehmen, in der sie andere Buchblogger nach ihrem literarischen „Background“ und ihrem Lese- und Blogverhalten befragt. Klar habe ich ja gesagt und hatte viel Spaß beim Beantworten der Fragen – zum Beispiel, welchen Rat ich Buchblogger-Neulingen geben würde (er hat was mit Marketing zu tun) und welcher Roman endlich mal verfilmt werden sollte (es gibt schon einen Film davon aus dem Jahr 1939 – der dem Buch aber auf keinem Fall gerecht wird). Aber lest selbst.

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„Gun Love“ von Jennifer Clement – Die Poesie des Waffen-Elends

„Gun Love“ von Jennifer Clement – Die Poesie des Waffen-Elends

Beim Lesen von Gun Love fühlt man sich wie ein Schlafwandler. Die poetische Sprache der 14-jährigen Ich-Erzählerin wirkt wie ein Dämpfer zwischen ihrer Vorstellungswelt und der harten Realität voller Armut, Waffengewalt und Korruption, in der der Roman stattfindet. Alles beginnt ruhig und gemächlich mit der Schilderung einer außergewöhnlichen Mutter-Tochter-Beziehung – und entwickelt sich dann zu einem herzzerreißenden Drama.

Vielen Dank an den Suhrkamp-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Wer ist der beste moderne Holmes? – „Sherlock“, „Elementary“ und die „Sherlock Holmes“-Filme im Vergleich

Wer ist der beste moderne Holmes? – „Sherlock“, „Elementary“ und die „Sherlock Holmes“-Filme im Vergleich

Willkommen zur Schlammschlacht, liebe Sherlockianer! Diese Woche geht es bei den #bakerstreetblogs um den Vergleich zwischen den drei derzeit bekanntesten Sherlock-Holmes-Adaptionen für die Leinwand: die BBC-Serie Sherlock, die CBS-Serie Elementary und die beiden Kinofilme von Regisseur Guy Ritchie (Sherlock Holmes und Sherlock Holmes. A Game of Shadows). Fiktion fetzt und ich haben uns sechs Kategorien überlegt, in denen wir die drei Adaptionen in einem Modern Day Battle gegeneinander antreten lassen: die Bezugnahme auf die Originaltexte, die Darstellung von Holmes, die Darstellung von Watson, die Britishness, die Anpassung an die Moderne, und der Action-Faktor. Lasset die Spiele beginnen!

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Welche Sexualität hat Sherlock Holmes?

Welche Sexualität hat Sherlock Holmes?

Über kein „Privatleben“ einer fiktiven Figur wurde so viel diskutiert wie über seines: das von Sherlock Holmes. Hasst er Frauen? Ist er schwul? Oder doch heimlich in Irene Adler verliebt? In der dritten Runde #bakerstreetblogs versuche ich, Licht ins Dunkel des Theorienwaldes zu bringen. So viel kann ich schon sagen: Die Sexualitäts-Diskussion kann man in Bezug auf Sherlock Holmes zwar führen, sie gibt der Figur aber nichts, was ihr vorher gefehlt hätte, im Gegenteil. Eigentlich führt sie nur ganz weit weg vom originalen Sherlock Holmes, der in seiner ursprünglichen Anlage als asexuelle „Denkmaschine“ am spannendsten ist.

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Den Frauen von Troja eine Stimme geben – „The Silence of the Girls“ von Pat Barker

Den Frauen von Troja eine Stimme geben – „The Silence of the Girls“ von Pat Barker

Alles begann zwar mit der geraubten Helena, mehr als ein plot device sind Frauenfiguren in den klassischen Heldenepen trotzdem nicht. Die britische Autorin Pat Barker beschloss, das mit ihrem Roman The Silence of the Girls zu ändern, und erzählt ihre Version der Ilias aus der Sicht von Briseis, Achilles‘ „Kriegsbeute“. Ist das feministische Retelling überzeugend? (Triggerwarnung: Vergewaltigung)

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Vom Podest in die Hölle: Frauenfiguren bei Sherlock Holmes

Vom Podest in die Hölle: Frauenfiguren bei Sherlock Holmes

Sie fallen weniger auf, sind aber da und spielen eine nicht unwichtige Rolle: Frauenfiguren in den Sherlock-Holmes-Stories. Bei näherer Betrachtung kann man hinter all den verzweifelten Klientinnen des Meisterdetektivs interessante Schlüsse auf das Frauenbild der viktorianischen Epoche ziehen. Welche Funktionen die Frauenfiguren im Holmes-Universum einnehmen, warum die Figur der Irene Adler bis heute fasziniert und wie bekannte Frauenfiguren in Adaptionen verändert werden, versuche ich aufzuschlüsseln. (Entschuldigt, bei dieser zweiten Runde #bakerstreetblogs bin ich etwas eskaliert. Aber das Thema ist einfach ausufernd – allein zu Irene Adler könnte ich problemlos einen eigenen Artikel füllen. Schaut später auch zu Karos Artikel zu Professor Moriarty rein.)

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„Ida“ von Katharina Adler – Buchgespräche in Münchner Kneipen

„Ida“ von Katharina Adler – Buchgespräche in Münchner Kneipen

Offensichtlich ist es zu früh, um an einem Samstag in Bahnhofsnähe eine Kneipe zu finden. Die ganze Welt pilgert zum Day-Drinking in billigen Lederhosen und Plastik-Dirndln zur Wiesn, aber wir müssen uns noch gedulden, bis das Cucurucu öffnet. Zeit, um über alles Nicht-Literarische zu sprechen.
Den Barkeeper stört es aber letztendlich doch nicht, dass wir uns schon mal reinsetzen. Ehrliche Freundlichkeit in der Wiesn-geplagten Stadt in Kombination mit sagenhafter Musikauswahl. Wir sind jetzt schon große Fans.

Auch von unserer Lektüre? Diesen Monat haben wir Katharina Adlers Roman „Ida“ gelesen. Es ist die Geschichte der Urgroßmutter der Autorin, die der Welt als Freuds Fall „Dora“ bekannt ist. Vor einigen Monaten – noch vor Erscheinungstermin – haben wir die Autorin bei der Veranstaltungsreihe „Atelier Monaco“ in der Monacensia gesehen. Die Lesung hat uns so begeistert, dass wir das Buch direkt nach dem Erscheinungstermin auf die To-Read-Liste gesetzt haben.

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Nichts geht über das Original: 6 Gründe, heute noch Sherlock Holmes zu lesen

Nichts geht über das Original: 6 Gründe, heute noch Sherlock Holmes zu lesen

The game is on! – ab heute geht die Aktion #bakerstreetblogs von fiktion fetzt und meiner Wenigkeit los! Zum Auftakt möchte ich euch zunächst die Aktion erklären und dann zum Lesen der originalen Sherlock-Holmes-Geschichten animieren. Sie begleiten mich nämlich seit meiner Kindheit und stehen zu Unrecht im Schatten von Sherlock, Elementary & Co.

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Meine 3 Helden von der Frankfurter Buchmesse 2018: Margarete Stokowski, Volker Kutscher und Jennifer Clement

Meine 3 Helden von der Frankfurter Buchmesse 2018: Margarete Stokowski, Volker Kutscher und Jennifer Clement

Diese drei Menschen aus der Literaturszene haben mich bei der Frankfurter Buchmesse 2018 begeistert: Margarete Stokowski, Volker Kutscher und Jennifer Clement. Ihr Lieben, an dieser Stelle kommt nur ein kleiner Ausschnitt meiner Highlights, weil ich noch mit anderen Beiträgen beschäftigt bin. Highlights persönlicher Art (z.B. Franzi, Karo, Mareike und viele andere Blogger (wieder) zu sehen) nehme ich dieses Mal aus.

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