Welche Sexualität hat Sherlock Holmes?

Welche Sexualität hat Sherlock Holmes?

Über kein „Privatleben“ einer fiktiven Figur wurde so viel diskutiert wie über seines: das von Sherlock Holmes. Hasst er Frauen? Ist er schwul? Oder doch heimlich in Irene Adler verliebt? In der dritten Runde #bakerstreetblogs versuche ich, Licht ins Dunkel des Theorienwaldes zu bringen. So viel kann ich schon sagen: Die Sexualitäts-Diskussion kann man in Bezug auf Sherlock Holmes zwar führen, sie gibt der Figur aber nichts, was ihr vorher gefehlt hätte, im Gegenteil. Eigentlich führt sie nur ganz weit weg vom originalen Sherlock Holmes, der in seiner ursprünglichen Anlage als asexuelle „Denkmaschine“ am spannendsten ist.

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Den Frauen von Troja eine Stimme geben – „The Silence of the Girls“ von Pat Barker

Den Frauen von Troja eine Stimme geben – „The Silence of the Girls“ von Pat Barker

Alles begann zwar mit der geraubten Helena, mehr als ein plot device sind Frauenfiguren in den klassischen Heldenepen trotzdem nicht. Die britische Autorin Pat Barker beschloss, das mit ihrem Roman The Silence of the Girls zu ändern, und erzählt ihre Version der Ilias aus der Sicht von Briseis, Achilles‘ „Kriegsbeute“. Ist das feministische Retelling überzeugend? (Triggerwarnung: Vergewaltigung)

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Vom Podest in die Hölle: Frauenfiguren bei Sherlock Holmes

Vom Podest in die Hölle: Frauenfiguren bei Sherlock Holmes

Sie fallen weniger auf, sind aber da und spielen eine nicht unwichtige Rolle: Frauenfiguren in den Sherlock-Holmes-Stories. Bei näherer Betrachtung kann man hinter all den verzweifelten Klientinnen des Meisterdetektivs interessante Schlüsse auf das Frauenbild der viktorianischen Epoche ziehen. Welche Funktionen die Frauenfiguren im Holmes-Universum einnehmen, warum die Figur der Irene Adler bis heute fasziniert und wie bekannte Frauenfiguren in Adaptionen verändert werden, versuche ich aufzuschlüsseln. (Entschuldigt, bei dieser zweiten Runde #bakerstreetblogs bin ich etwas eskaliert. Aber das Thema ist einfach ausufernd – allein zu Irene Adler könnte ich problemlos einen eigenen Artikel füllen. Schaut später auch zu Karos Artikel zu Professor Moriarty rein.)

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„Ida“ von Katharina Adler – Buchgespräche in Münchner Kneipen

„Ida“ von Katharina Adler – Buchgespräche in Münchner Kneipen

Offensichtlich ist es zu früh, um an einem Samstag in Bahnhofsnähe eine Kneipe zu finden. Die ganze Welt pilgert zum Day-Drinking in billigen Lederhosen und Plastik-Dirndln zur Wiesn, aber wir müssen uns noch gedulden, bis das Cucurucu öffnet. Zeit, um über alles Nicht-Literarische zu sprechen.
Den Barkeeper stört es aber letztendlich doch nicht, dass wir uns schon mal reinsetzen. Ehrliche Freundlichkeit in der Wiesn-geplagten Stadt in Kombination mit sagenhafter Musikauswahl. Wir sind jetzt schon große Fans.

Auch von unserer Lektüre? Diesen Monat haben wir Katharina Adlers Roman „Ida“ gelesen. Es ist die Geschichte der Urgroßmutter der Autorin, die der Welt als Freuds Fall „Dora“ bekannt ist. Vor einigen Monaten – noch vor Erscheinungstermin – haben wir die Autorin bei der Veranstaltungsreihe „Atelier Monaco“ in der Monacensia gesehen. Die Lesung hat uns so begeistert, dass wir das Buch direkt nach dem Erscheinungstermin auf die To-Read-Liste gesetzt haben.

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Nichts geht über das Original: 6 Gründe, heute noch Sherlock Holmes zu lesen

Nichts geht über das Original: 6 Gründe, heute noch Sherlock Holmes zu lesen

The game is on! – ab heute geht die Aktion #bakerstreetblogs von fiktion fetzt und meiner Wenigkeit los! Zum Auftakt möchte ich euch zunächst die Aktion erklären und dann zum Lesen der originalen Sherlock-Holmes-Geschichten animieren. Sie begleiten mich nämlich seit meiner Kindheit und stehen zu Unrecht im Schatten von Sherlock, Elementary & Co.

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Meine 3 Helden von der Frankfurter Buchmesse 2018: Margarete Stokowski, Volker Kutscher und Jennifer Clement

Meine 3 Helden von der Frankfurter Buchmesse 2018: Margarete Stokowski, Volker Kutscher und Jennifer Clement

Diese drei Menschen aus der Literaturszene haben mich bei der Frankfurter Buchmesse 2018 begeistert: Margarete Stokowski, Volker Kutscher und Jennifer Clement. Ihr Lieben, an dieser Stelle kommt nur ein kleiner Ausschnitt meiner Highlights, weil ich noch mit anderen Beiträgen beschäftigt bin. Highlights persönlicher Art (z.B. Franzi, Karo, Mareike und viele andere Blogger (wieder) zu sehen) nehme ich dieses Mal aus.

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„Was ist schon typisch Mädchen?“ von Holly Bourne – Der Kampf gegen Alltagssexismus

„Was ist schon typisch Mädchen?“ von Holly Bourne – Der Kampf gegen Alltagssexismus

Feministischer Aktivismus – nicht gerade ein alltägliches Thema für einen Jugendroman. Aber die Spinster Girls sind ja auch keine alltägliche Buchreihe. Wie cool und erfrischend der politische Kampf gegen Alltagssexismus sein kann, beschreibt Holly Bourne in Was ist schon typisch Mädchen?. Es bleibt nur eine kleine Kritik an der Figurenzeichnung Lotties. Ich denke in meiner Rezension außerdem über den Zusammenhang von kognitiver Dissonanz und Feminismus nach. Vielen Dank an den dtv für das Rezensionsexemplar.

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Doctor Who Staffel 11 Folge 1 Review – Eine Frau auf Identitätssuche

Doctor Who Staffel 11 Folge 1 Review – Eine Frau auf Identitätssuche

Schnappatmung hoch 10! Die Einführung von Jodie Whittaker als 13. und erste weibliche Inkarnation von „Doctor Who“ ist nicht nur aus feministischer Sicht eine Offenbarung für mich (und viele andere weibliche Fans), sondern auch aus persönlicher. Mit dem letzten Doctor wurde ich nie warm und auch mit Steven Moffats Serienkonzept hatte ich so meine Probleme. Wie der neue Showrunner Chris Chibnall die „Time Lady“ einführt, finde ich großartig. Lest meine Review zu Doctor Who Staffel 11 Folge 1.

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Coming-of-Age-Geschichten – zwischen Gefühlsverwirrung und Sinnsuche

Coming-of-Age-Geschichten – zwischen Gefühlsverwirrung und Sinnsuche

Zu dieser Liste zum #genretag habe ich erstmal einige Tage überlegen müssen – ich hatte Lust, etwas zu schreiben, und ich kann auch ein, zwei Genres aufzählen, die ich mag, so ein richtiger „Genre-Leser“ bin ich trotzdem nicht. Bei Krimis lese ich z.B. nur „Whodunnits“ und wenn ich mal zum YA-Roman greife, muss er eher genre-untypisch sein.

Ich stehe auf Entwicklung, auf gut gezeichnete Psychologie von Hauptfiguren, besonders, wenn es junge Charaktere sind. In Coming-of-Age-Geschichten fließt dies meist auf spannende Art zusammen. Danke an Elena von „Gedankenfunken“ fürs Nominieren!

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Zum Bloggeburtstag: Die Zahl 2 in der (Pop-)Kultur

Zum Bloggeburtstag: Die Zahl 2 in der (Pop-)Kultur

Zum zweijährigen Bloggeburtstag von Ant1heldin dreht sich alles um die Zahl 2! Ich gehe auf meine liebsten Paare, Widersacher und sonstige zweideutige Sachen aus der (Pop-)Kultur ein. Eine völlig ungeordnete Sammlung von Motiven und Werken, die mir gefallen – ich hoffe, sie macht euch  Spaß!

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