„Ein wirklich erstaunliches Ding“ von Hank Green: leider nur mittelmäßig

„Ein wirklich erstaunliches Ding“ von Hank Green: leider nur mittelmäßig

„Die Carls kommen!“ – oder enden sie doch als Rohrkrepierer? Es ist ein wichtiges und hehres Thema, das Hank Green da angeht. Er beschreibt anhand der Entwicklungsgeschichte seiner Protagonistin April May, wie Internetberühmtheit auf die Persönlichkeit wirkt. Er kritisiert Netz-Populismus. Das Ganze führt er anhand einer Sci-Fi-Handlung vor, einer skurrilen Version des „first contact“-Plots. Das alles zeigt nur zu deutlich seine guten Absichten. Sie können nur leider von schwachen Erzählkünsten nicht ablenken. Ursprünglich war Ein wirklich erstaunliches Ding als Graphic Novel geplant gewesen, und ich muss leider sagen: Hätte er mal einen Zeichner gefunden. Einige Argumente dafür, warum der Roman hinter meinen Erwartungen zurückblieb.

Ich habe im Vorfeld ein Rezensionsexemplar des Romans vom dtv-Verlag bekommen, an dieser Stelle vielen Dank dafür.

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Wenn Holmes den Täter am Flüstern erkennt – die 3 besten Sherlock-Holmes-Geschichten – und die 3 schlechtesten!

Wenn Holmes den Täter am Flüstern erkennt – die 3 besten Sherlock-Holmes-Geschichten – und die 3 schlechtesten!

Schön und gut, jetzt haben Karo und ich seit November über Adaptionen, Interpretationen und geschichtliche Hintergründe von Sherlock Holmes philosophiert – sind aber beim eigentlichen Herzstück unseres Themas, den guten alten Geschichten von Arthur Conan Doyle, noch gar nicht ins Detail gegangen. Diese schmähliche Vernachlässigung wollen die #bakerstreetblogs diese Woche nachholen.
Fiktion Fetzt und Ant1heldin zeigen euch diese Woche jeweils, welche drei Sherlock-Holmes-Geschichten aus dem originalen Kanon wir am liebsten mögen – und welche Geschichten leider ein ziemlicher Schuss in den Ofen sind. Ja, denn auch die gibt’s. Wir haben uns vorher nicht abgesprochen, welche Geschichten wir auf die Listen nehmen. Es bleibt also auch für uns spannend. Viel Spaß beim Lesen und widersprecht uns unbedingt, wenn ihr anderer Meinung seid!

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„Mary, Queen of Scots“ und der ewige Kreislauf der sexistischen Kritik

„Mary, Queen of Scots“ und der ewige Kreislauf der sexistischen Kritik

Das Königinnendrama Mary, Queen of Scots (diesen Januar in Deutschland erschienen) könnte thematisch nicht aktueller sein – trotzdem regen sich Kritiker über die feministische Agenda oder die zu aufwändige Ausstattung des Films auf oder versuchen, ihn mit dem Hinweis auf Abweichungen von der „historischen Korrektheit“ zu degradieren. Warum das ziemliche dumme Argumente sind, erkläre ich hier.

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Aktuelle Sherlock-Holmes-Pastiches – die besten Motive in neuem Gewand

Aktuelle Sherlock-Holmes-Pastiches – die besten Motive in neuem Gewand

Das Schöne am Sherlock-Holmes-Universum ist ja, es dehnt sich, wie das reale Universum, stetig aus! Will heißen: Es gibt nichts, was es nicht mit Holmes gibt. Natürlich viele Adaptionen, die vom reinen literarischen Text weggehen wie Comics, Filme oder Hörspiele, aber auch wenn wir bei der Gattung Roman bleiben: „Sherlock Holmes“ ist längst ein eigenes Genre! Die #bakerstreetblogs beleuchten in dieser Ausgabe die sogenannten Sherlock-Holmes-Pastiches, also Roman-Nachahmungen der berühmten Holmes-Geschichten. Dabei frage ich mich: Welche Funktionen haben Pastiches im Sherlock-Holmes-Universum? Was macht eine gute Nachahmung aus?

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5 feministische Serien zum Binge-Watchen aus 2018

5 feministische Serien zum Binge-Watchen aus 2018

Nach interessanten Frauenfiguren muss man in den Streaming-Diensten zum Glück nicht mehr lange suchen. Viele Serien haben längst einen feministischen Anspruch, z.B., indem sie rein männliche Machtstrukturen in Frage stellen oder Frauenfiguren zeigen, die sich in klassischen „Männerdomänen“ durchschlagen. Hier kommen fünf Serien aus 2018, die mir in der Hinsicht besonders im Gedächtnis geblieben sind. Mit dabei sind besondere Frauenbeziehungen bei The Sinner, Rebellionen gegen das Establishment bei Chilling Adventures of Sabrina oder knallharte Karrierefrauen bei Bad Banks. Viel Spaß beim Stöbern!

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Das Sherlock-Holmes-Fandom: Gender, Sexismus und sherlockianische Hingabe

Das Sherlock-Holmes-Fandom: Gender, Sexismus und sherlockianische Hingabe

Die einen diskutieren, ob Holmes lieber Tee oder Kaffee trank, die anderen verehren ein lila Hemd, das Benedict Cumberbatch mal getragen hat: Alle plemplem? Nein, Fans! Die #bakerstreetblogs beleuchten diese Woche das wunderbare und manchmal skurille Sherlock-Holmes-Fandom. Was gehört dazu, ein „echter Sherlockian“ zu sein? Wofür interessieren sich Holmes-Fans heute im Gegensatz zu früher? Es wird auch um Misogynie im Fandom gehen, wovon leider besonders die „Sherlockiana“ nicht frei ist. Karo von fiktion fetzt beschreibt in ihrem Artikel, wie sie zum Holmes-Nerd wurde und welche Seiten der heutigen Fankultur sie interessant findet  – schaut auch bei ihr mal rein!

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Alle Jahre wieder – Geschlechterklischees in Weihnachtsfilmen

Alle Jahre wieder – Geschlechterklischees in Weihnachtsfilmen

Das hier wird eine kleine Abrechnung mit den Weihnachtsfilmen Tatsächlich Liebe und Liebe braucht keine Ferien. Sorry, Leute, dass ich jetzt den Grinch spielen muss. Ich möchte niemandem den Spaß versauen. Aber ich kann es einfach nicht unkommentiert stehen lassen, dass diese beiden Filme Geschlechterbilder von hintergestern propagieren und trotzdem jedes Jahr zur Adventszeit gehypet werden. Los geht’s.

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Die alte Frau als Rebellin: „Everything belongs to the future“ von Laurie Penny

Die alte Frau als Rebellin: „Everything belongs to the future“ von Laurie Penny

Wenn Sci-Fi auf #metoo trifft: Wer könnte diese Idee besser ausgestalten als Laurie Penny, Feministin, Sozialistin, Journalistin und Bloggerin? In Tagesmedien wie dem englischen Guardian meldet sie sich regelmäßig zu feministischen Themen zu Wort, außerdem hat sie mehrere hoch gelobte Sachbücher zum Thema Sexismus geschrieben, z.B. Meat Market. Female Flesh Under Capitalism von 2011. Mit dem Sci-Fi-Roman Everything belongs to the future wagte sie 2016 einen Vorstoß ins Fiktionale. Leider übernimmt sie sich erzählerisch ziemlich. Pennys Dystopie versucht auf zu wenig Seiten, zu viele spannende Ansätze unterzubringen. Was darunter leidet, sind Figurenzeichnung und „Worldbuilding“.

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Holmes gegen Scotland Yard – hätte Sherlock Holmes den Ripper-Fall lösen können?

Holmes gegen Scotland Yard – hätte Sherlock Holmes den Ripper-Fall lösen können?

Ein Blick durch die Lupe, schon ist der Fall geklärt – so kennen und lieben wir Sherlockianer unseren Meisterdetektiv. Für Sherlock Holmes ist alles ein Kinderspiel, wofür die offiziellen Gesetzeshüter Hilfestellung brauchen. Aber ist das nur Übertreibung um des Effektes willen? Diese Woche beleuchte ich in meinem #bakerstreetblogs-Artikel die Ermittlungsmethoden des genialen Detektivs und vergleiche sie mit denen von Scotland Yard im späten 19. Jahrhundert. Ich verwende ein berühmtes zeitgenössisches Beispiel für (angebliches) Polizeiversagen, die Jack-the-Ripper-Morde, um den Stand der damaligen Kriminalistik zu ergründen. War die Polizei wirklich so unfähig, wie Arthur Conan Doyle es in seinen Sherlock-Holmes-Geschichten immer beschreibt? Konnte sie deshalb den Ripper-Fall nicht lösen? Was machte Holmes so erfolgreich, und wären seine Methoden heute noch zeitgemäß?

Schaut nach dem Lesen auch bei Karos Artikel zu Conan Doyles Spiritualismus vorbei – es bleibt gruselig!

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Interview mit „Gedankenfunken“: Übers Lesen, Bloggen und kritische Rezensionen-Schreiben

Interview mit „Gedankenfunken“: Übers Lesen, Bloggen und kritische Rezensionen-Schreiben

Elena von „Gedankenfunken“ hat mich gebeten, an ihrer Interviewreihe „Nachgefragt bei …“ teilzunehmen, in der sie andere Buchblogger nach ihrem literarischen „Background“ und ihrem Lese- und Blogverhalten befragt. Klar habe ich ja gesagt und hatte viel Spaß beim Beantworten der Fragen – zum Beispiel, welchen Rat ich Buchblogger-Neulingen geben würde (er hat was mit Marketing zu tun) und welcher Roman endlich mal verfilmt werden sollte (es gibt schon einen Film davon aus dem Jahr 1939 – der dem Buch aber auf keinem Fall gerecht wird). Aber lest selbst.

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