„Was ist schon typisch Mädchen?“ von Holly Bourne – Der Kampf gegen Alltagssexismus

„Was ist schon typisch Mädchen?“ von Holly Bourne – Der Kampf gegen Alltagssexismus

Feministischer Aktivismus – nicht gerade ein alltägliches Thema für einen Jugendroman. Aber die Spinster Girls sind ja auch keine alltägliche Buchreihe. Wie cool und erfrischend der politische Kampf gegen Alltagssexismus sein kann, beschreibt Holly Bourne in Was ist schon typisch Mädchen?. Es bleibt nur eine kleine Kritik an der Figurenzeichnung Lotties. Ich denke in meiner Rezension außerdem über den Zusammenhang von kognitiver Dissonanz und Feminismus nach. Vielen Dank an den dtv für das Rezensionsexemplar.

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Doctor Who Staffel 11 Folge 1 Review – Eine Frau auf Identitätssuche

Doctor Who Staffel 11 Folge 1 Review – Eine Frau auf Identitätssuche

Schnappatmung hoch 10! Die Einführung von Jodie Whittaker als 13. und erste weibliche Inkarnation von „Doctor Who“ ist nicht nur aus feministischer Sicht eine Offenbarung für mich (und viele andere weibliche Fans), sondern auch aus persönlicher. Mit dem letzten Doctor wurde ich nie warm und auch mit Steven Moffats Serienkonzept hatte ich so meine Probleme. Wie der neue Showrunner Chris Chibnall die „Time Lady“ einführt, finde ich großartig. Lest meine Review zu Doctor Who Staffel 11 Folge 1.

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Coming-of-Age-Geschichten – zwischen Gefühlsverwirrung und Sinnsuche

Coming-of-Age-Geschichten – zwischen Gefühlsverwirrung und Sinnsuche

Zu dieser Liste zum #genretag habe ich erstmal einige Tage überlegen müssen – ich hatte Lust, etwas zu schreiben, und ich kann auch ein, zwei Genres aufzählen, die ich mag, so ein richtiger „Genre-Leser“ bin ich trotzdem nicht. Bei Krimis lese ich z.B. nur „Whodunnits“ und wenn ich mal zum YA-Roman greife, muss er eher genre-untypisch sein.

Ich stehe auf Entwicklung, auf gut gezeichnete Psychologie von Hauptfiguren, besonders, wenn es junge Charaktere sind. In Coming-of-Age-Geschichten fließt dies meist auf spannende Art zusammen. Danke an Elena von „Gedankenfunken“ fürs Nominieren!

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Zum Bloggeburtstag: Die Zahl 2 in der (Pop-)Kultur

Zum Bloggeburtstag: Die Zahl 2 in der (Pop-)Kultur

Zum zweijährigen Bloggeburtstag von Ant1heldin dreht sich alles um die Zahl 2! Ich gehe auf meine liebsten Paare, Widersacher und sonstige zweideutige Sachen aus der (Pop-)Kultur ein. Eine völlig ungeordnete Sammlung von Motiven und Werken, die mir gefallen – ich hoffe, sie macht euch  Spaß!

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„Homegoing“ von Yaa Gyasi – Buchgespräche in Münchner Kneipen

„Homegoing“ von Yaa Gyasi – Buchgespräche in Münchner Kneipen

Wir treffen uns im Trumpf und Kritisch an der Münchner Freiheit. Hier sehen die Münchner so aus, wie man sie sich vorstellt, wenn man nicht aus München kommt. Rosa Poloshirts, Kaschmir-Pullover über den Schultern. Wir fallen aus zwei Gründen auf: Wir tragen Buntes und unser Gespräch dreht sich nicht um Geld, heiße Schnitten oder heiße Schlitten. Die drei (Jura?-)Studenten neben uns mustern uns mit Vorsicht.

Wir sind aber so vollkommen begeistert von unserem August-Buch, dass es uns auch egal sein kann. „Homegoing“ von Yaa Gyasi gehört, wie wir beide feststellen, zu den besten Büchern, die wir seit Langem gelesen haben. Es fehlt nicht viel zur Schnappatmung, so viel wollen wir so schnell dazu sagen.

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Fiktive Figuren sind keine realen Menschen!

Fiktive Figuren sind keine realen Menschen!

Wisst ihr, warum ich Fanforen so anstrengend finde und inzwischen meide? Wegen der „distanzlosen Fans“, wie ich sie nennen möchte. Damit meine ich nicht, dass ich persönlich angegriffen werde, sondern dass diese Art von Fans, die im Netz leider überwiegen, nicht zwischen Fiktion und realer Welt unterscheiden können oder wollen und so jede interessante Diskussion (wofür ein Fanforum, ein Blog etc. eigentlich gemacht ist) im Keim ersticken. Das gleiche Spiel läuft in den Kommentaren auf Social Media. Ein kleiner Rant für die Rettung der Diskussionskultur.

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Doctor Who – Frauenfiguren und Sexismus im Whoniverse

Doctor Who – Frauenfiguren und Sexismus im Whoniverse

Warnung: Dieser Artikel wird eine wilde Mischung aus Fangirltum und (sicher nicht erschöpfender) Analyse eines popkulturellen Phänomens: des Doctors! Wer jetzt an Krankenhaus denkt, sollte dringend Doctor Who googeln, denn dahinter verbirgt sich eine der genialsten, verrücktesten und dramatischsten Fernsehserien Großbritanniens. Die Frauenfiguren spielen von jeher eine wichtige Rolle in der britischen Kultserie, ihre Darstellung war aber in letzter Zeit öfter der Sexismus-Kritik durch Fans und Medien ausgesetzt. Ab Herbst 2018 wird der Doctor selbst zum ersten Mal von einer Frau gespielt. Ich beschreibe, was die Serie für mich bedeutet und wie ich die Frauenfiguren darin einschätze –Achtung, es wird nerdig und ich muss ein paar Handlungselemente spoilern!

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„The Bell Jar“ – Buchgespräche in Münchner Kneipen

„The Bell Jar“ – Buchgespräche in Münchner Kneipen

Zu unserer ersten Buchbesprechung, die wir aufzeichnen, treffen wir uns im Münchner Glockenbachviertel nach Feierabend. Es ist schweine-heiß. Wir steuern die „Schnelle Liebe“ an, setzen uns an einen kleinen Tisch draußen. Das Wichtigste zuerst: Weißweinschorle. Dann Smalltalk über Relevantes und weniger Relevantes. Das vorherrschende Gefühl: Wir treffen uns viel zu selten. Eigentlich sind wir aber nicht zum Spaß hier, vor uns liegen Notizen und zwei Ausgaben von Sylvia Plaths „The Bell Jar“. Ein stark autobiografischer Roman, der kurz vor Plaths Suizid das erste Mal erschien. Darin sieht sich Esther Greenwood im Amerika der frühen Sechziger mit Fragen der Identität als Frau, gesellschaftlichen Erwartungen und dem Druck der patriarchalen Welt konfrontiert.

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„Du wolltest es doch“: Was der Sexismus aus uns Frauen macht

„Du wolltest es doch“: Was der Sexismus aus uns Frauen macht

Über den Jugendroman Du wolltest es doch wurde jetzt schon viel in der Bloggersphäre diskutiert. Dabei haben die meisten Rezensentinnen betont, dass das Buch wichtig sei, OBWOHL die Protagonistin so unsympathisch ist. Ich würde weiter gehen und sagen, das Buch ist wichtig, WEIL die Protagonistin ein selbstsüchtiges Miststück ist. Es geht nicht (nur) darum, Mitleid mit einem unsympathischen Mädchen zu wecken, dem die Schuld an seiner Vergewaltigung gegeben wird. Der Text macht vielmehr einen Rundumschlag. Er zeigt eine unaufhaltsame Kettenreaktion aus Sexismus, Tabuisierung weiblicher Sexualität, weiblichem Konkurrenzdenken und rape culture auf, die so auch außerhalb von Fiktion tagtäglich in unserer westlichen, modernen Gesellschaft stattfindet.

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Starke Frauenstimmen hören [Werbung]

Starke Frauenstimmen hören [Werbung]

Hörbücher, das ist doch nur was für Kinder oder für Leute, die echt viel Zeit übrig haben. Wer hat schon Muße, sich einfach aufs Sofa zu legen und stundenlang zu hören? Genauso dachte ich früher auch. Das Tolle an Hörbüchern aber ist, dass sie ein intensives Eintauchen in den Text erlauben, das beim stillen Lesen vielleicht so nicht möglich ist. Ich stelle euch drei Sprecherinnen vor, mit denen ich am liebsten literarische Abenteuer erlebe.

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