Die Geschichte des verlorenen Kindes: Schreiben als Waffe und Huldigung

Die Geschichte des verlorenen Kindes: Schreiben als Waffe und Huldigung

Nach dem Ende der neapolitanischen Saga steht vor allem eins fest: Dieser Romanzyklus lässt keinen Stein auf dem anderen. Die Gleichberechtigung der Frau, der Kampf gegen die Camorra, das Problem der „richtigen“ Mutterschaft: In Die Geschichte des verlorenen Kindes setzen sich Lenù und Lila mit ihren schwersten Konflikten auseinander. Eine Rezension in vier Punkten – keine Angst, alles spoilerfrei.

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Die „ideale“ Buchbesprechung? – Anregungen von der Leipziger Buchmesse 2018

Die „ideale“ Buchbesprechung? – Anregungen von der Leipziger Buchmesse 2018

Buchblogger definieren sich, ganz klar, über ihre Buchbesprechungen, damit wollen sie gesehen werden und dafür geht oft der meiste Arbeitsaufwand drauf. Die Podiumsdiskussion „Die wunderbare Welt der Buchblogs“ auf der Leipziger Buchmesse 2018 mit drei lieben Bloggerkolleginnen hat mich dazu angeregt, ein paar Gedanken auszuformulieren, die mir schon länger im Kopf herumgehen. Gibt es eine „ideale“ Rezension?

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Jessica Jones Staffel 1: Alles Antihelden

Jessica Jones Staffel 1: Alles Antihelden

Jessica Jones in Staffel 1: Antiheldin, Opfer oder Täterin? Kurz vor dem Start von Staffel 2 möchte ich einen Blick auf die fulminante erste Staffel der Netflix-Originals-Serie werfen. Hier werden nicht nur einige traditionelle Erzählmotive zugunsten eines feministischen Blickwinkels verändert. Die Serienmacher wenden einige erzählerische Kniffe an, um den Zuschauer emotional aufs Glatteis zu führen. Diese Serie vergisst man so schnell nicht mehr.

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Femme fatale: Kein Sex, nur Freiheit, bitte!

Femme fatale: Kein Sex, nur Freiheit, bitte!

„Carmen“ ist der berühmteste Prototyp, sie wurde von Nicole Kidman, Eva Green, Marlene Dietrich und Penelope Cruz gespielt und kam schon bei Homer unter dem Namen Sirene vor: Gemeint ist die femme fatale, der berühmte Frauentypus des Vamps. Alles olle Kamellen? Nein, es gibt auch heute noch interessante Neuauflagen der „Männerzerstörerin“! Eine Liste meiner liebsten femme-fatale-Vertreterinnen.

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Westworld: Auf der Suche nach weiblichem Bewusstsein

Westworld: Auf der Suche nach weiblichem Bewusstsein

Eine knallharte Zivilisationskritik in Form von vergewaltigten, verstümmelten Robotern: Die Serie Westworld erzählt von einem Vergnügungspark, in dem die menschlichen Gäste ihre niedrigsten Triebe an den künstlichen Gastgebern ausleben. Bis zwei Roboterfrauen beginnen, aufzubegehren. Mein Eindruck von der gehypten Science-Fiction-Serie, die es wagt, einen Emanzipationsprozess von weiblichen Robotern zu beschreiben, dabei aber nicht immer klischeefrei vorgeht. Keine Angst, ich versuche, Spoiler weitestgehend zu vermeiden und nur Andeutungen zu machen.

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Autorinnen im Deutschunterricht – reine Mangelware!

Autorinnen im Deutschunterricht – reine Mangelware!

Warum werden im Deutschunterricht hauptsächlich Texte von männlichen Autoren gelesen? Gibt es Frauen- bzw. Männerliteratur? Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, ob ein Text ein Geschlecht haben kann und wie die literarische Bildung in unserem Schulsystem eine rein männliche Sicht auf die Welt aufrecht erhält.

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Unerschrocken: 15 Biographien starker Frauen

Unerschrocken: 15 Biographien starker Frauen

Die Graphic Novel Unerschrocken porträtiert 15 Frauen der Weltgeschichte und erzählt damit 15 spannende Geschichten voller Dramatik, Witz, Einsamkeit und vor allem: mutiger Entscheidungen von Frauen aus ganz unterschiedlichen Epochen und Milieus. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, sollte hier zugreifen! Ich erkläre, warum Unerschrocken so stark auf mich gewirkt hat.

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Ex Machina: Eine gelungene Emanzipation der Maschine vom Mann?

Ex Machina: Eine gelungene Emanzipation der Maschine vom Mann?

Vier Darsteller, ein Haus, viele Überwachungskameras. Mehr braucht es nicht für die beklemmende Roboter-Fabel Ex Machina von 2015. Der Film wagt es, anders als viele Science-Fiction-Filme, einen Gedanken zu Ende zu denken: Was passiert, wenn die künstliche Frau zurückschlägt? Eine kleine Rezension zu diesem gendertheoretisch höchst aufgeladenen, und, wie ich finde, nicht ganz unproblematischen Film. Vorsicht: Ich muss den Plot spoilern!

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Melancholische Satire auf den Männertraum „Roboterfrau“ im Film Her

Melancholische Satire auf den Männertraum „Roboterfrau“ im Film Her

Die künstliche Frau in Her ist, ähnlich wie in Blade Runner: 2049, ein Betriebssystem. Ihre Darstellung ist jedoch noch abstrakter. Sie existiert nur über ihre Stimme in einem Headset ihres Besitzers – und in diese körperlose Frau verliebt sich der Protagonist Theodore Twombly. Ich versuche, dieser Frauendarstellung auf den Grund zu gehen. Welche Funktion hat Samantha?

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Blade Runner: 2049 – Die künstliche Frau als Leinwand für Wünsche und Sehnsüchte

Blade Runner: 2049 – Die künstliche Frau als Leinwand für Wünsche und Sehnsüchte

Im zweiten Teil meiner Beitragsreihe (lest Teil 1, meine Gedanken zur Kulturgeschichte der weiblichen Roboter) möchte ich den Film Blade Runner: 2049 analysieren. Hier hat die künstliche Frau nur den einen Zweck, als Projektionsfläche für die romantischen und sexuellen Wünsche ihres Besitzers zu dienen. Besonders ist aber, dass sich der Protagonist dessen bewusst ist. Mehr noch, er leidet darunter, dass seine künstliche Frau kein eigenes Bewusstsein hat und nur widerspiegeln kann, was er von ihr möchte.

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