Traurige Feminismus-Bilanz für GoT: Warum Daenerys, Cersei und Brienne mehr verdient hätten

Traurige Feminismus-Bilanz für GoT: Warum Daenerys, Cersei und Brienne mehr verdient hätten

Frauenfiguren, die differenziert und klischeefrei erzählt werden, sprich: Feminismus gab es bei Game of Thrones schon lange nicht mehr. Die letzte Staffel der Fantasyserie setzt allem aber noch einmal die Krone auf. Fast alle Frauenfiguren erfüllen am Ende wieder das Rollenklischee der schwachen Frau, die auf die Hilfe der Männer angewiesen ist. Und wie war das noch mal mit Sansas Entwicklungsgeschichte zur „starken Frau“?

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„Mary, Queen of Scots“ und der ewige Kreislauf der sexistischen Kritik

„Mary, Queen of Scots“ und der ewige Kreislauf der sexistischen Kritik

Das Königinnendrama Mary, Queen of Scots (diesen Januar in Deutschland erschienen) könnte thematisch nicht aktueller sein – trotzdem regen sich Kritiker über die feministische Agenda oder die zu aufwändige Ausstattung des Films auf oder versuchen, ihn mit dem Hinweis auf Abweichungen von der „historischen Korrektheit“ zu degradieren. Warum das ziemliche dumme Argumente sind, erkläre ich hier.

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5 feministische Serien zum Binge-Watchen aus 2018

5 feministische Serien zum Binge-Watchen aus 2018

Nach interessanten Frauenfiguren muss man in den Streaming-Diensten zum Glück nicht mehr lange suchen. Viele Serien haben längst einen feministischen Anspruch, z.B., indem sie rein männliche Machtstrukturen in Frage stellen oder Frauenfiguren zeigen, die sich in klassischen „Männerdomänen“ durchschlagen. Hier kommen fünf Serien aus 2018, die mir in der Hinsicht besonders im Gedächtnis geblieben sind. Mit dabei sind besondere Frauenbeziehungen bei The Sinner, Rebellionen gegen das Establishment bei Chilling Adventures of Sabrina oder knallharte Karrierefrauen bei Bad Banks. Viel Spaß beim Stöbern!

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Alle Jahre wieder – Geschlechterklischees in Weihnachtsfilmen

Alle Jahre wieder – Geschlechterklischees in Weihnachtsfilmen

Das hier wird eine kleine Abrechnung mit den Weihnachtsfilmen Tatsächlich Liebe und Liebe braucht keine Ferien. Sorry, Leute, dass ich jetzt den Grinch spielen muss. Ich möchte niemandem den Spaß versauen. Aber ich kann es einfach nicht unkommentiert stehen lassen, dass diese beiden Filme Geschlechterbilder von hintergestern propagieren und trotzdem jedes Jahr zur Adventszeit gehypet werden. Los geht’s.

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Die alte Frau als Rebellin: „Everything belongs to the future“ von Laurie Penny

Die alte Frau als Rebellin: „Everything belongs to the future“ von Laurie Penny

Wenn Sci-Fi auf #metoo trifft: Wer könnte diese Idee besser ausgestalten als Laurie Penny, Feministin, Sozialistin, Journalistin und Bloggerin? In Tagesmedien wie dem englischen Guardian meldet sie sich regelmäßig zu feministischen Themen zu Wort, außerdem hat sie mehrere hoch gelobte Sachbücher zum Thema Sexismus geschrieben, z.B. Meat Market. Female Flesh Under Capitalism von 2011. Mit dem Sci-Fi-Roman Everything belongs to the future wagte sie 2016 einen Vorstoß ins Fiktionale. Leider übernimmt sie sich erzählerisch ziemlich. Pennys Dystopie versucht auf zu wenig Seiten, zu viele spannende Ansätze unterzubringen. Was darunter leidet, sind Figurenzeichnung und „Worldbuilding“.

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Den Frauen von Troja eine Stimme geben – „The Silence of the Girls“ von Pat Barker

Den Frauen von Troja eine Stimme geben – „The Silence of the Girls“ von Pat Barker

Alles begann zwar mit der geraubten Helena, mehr als ein plot device sind Frauenfiguren in den klassischen Heldenepen trotzdem nicht. Die britische Autorin Pat Barker beschloss, das mit ihrem Roman The Silence of the Girls zu ändern, und erzählt ihre Version der Ilias aus der Sicht von Briseis, Achilles‘ „Kriegsbeute“. Ist das feministische Retelling überzeugend? (Triggerwarnung: Vergewaltigung)

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Doctor Who Staffel 11 Folge 1 Review – Eine Frau auf Identitätssuche

Doctor Who Staffel 11 Folge 1 Review – Eine Frau auf Identitätssuche

Schnappatmung hoch 10! Die Einführung von Jodie Whittaker als 13. und erste weibliche Inkarnation von „Doctor Who“ ist nicht nur aus feministischer Sicht eine Offenbarung für mich (und viele andere weibliche Fans), sondern auch aus persönlicher. Mit dem letzten Doctor wurde ich nie warm und auch mit Steven Moffats Serienkonzept hatte ich so meine Probleme. Wie der neue Showrunner Chris Chibnall die „Time Lady“ einführt, finde ich großartig. Lest meine Review zu Doctor Who Staffel 11 Folge 1.

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Zum Bloggeburtstag: Die Zahl 2 in der (Pop-)Kultur

Zum Bloggeburtstag: Die Zahl 2 in der (Pop-)Kultur

Zum zweijährigen Bloggeburtstag von Ant1heldin dreht sich alles um die Zahl 2! Ich gehe auf meine liebsten Paare, Widersacher und sonstige zweideutige Sachen aus der (Pop-)Kultur ein. Eine völlig ungeordnete Sammlung von Motiven und Werken, die mir gefallen – ich hoffe, sie macht euch  Spaß!

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Doctor Who – Frauenfiguren und Sexismus im Whoniverse

Doctor Who – Frauenfiguren und Sexismus im Whoniverse

Warnung: Dieser Artikel wird eine wilde Mischung aus Fangirltum und (sicher nicht erschöpfender) Analyse eines popkulturellen Phänomens: des Doctors! Wer jetzt an Krankenhaus denkt, sollte dringend Doctor Who googeln, denn dahinter verbirgt sich eine der genialsten, verrücktesten und dramatischsten Fernsehserien Großbritanniens. Die Frauenfiguren spielen von jeher eine wichtige Rolle in der britischen Kultserie, ihre Darstellung war aber in letzter Zeit öfter der Sexismus-Kritik durch Fans und Medien ausgesetzt. Ab Herbst 2018 wird der Doctor selbst zum ersten Mal von einer Frau gespielt. Ich beschreibe, was die Serie für mich bedeutet und wie ich die Frauenfiguren darin einschätze –Achtung, es wird nerdig und ich muss ein paar Handlungselemente spoilern!

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Meine liebsten YA-Heldinnen und ihr Umgang mit Genre-Klischees

Meine liebsten YA-Heldinnen und ihr Umgang mit Genre-Klischees

Ich bin normalerweise keine große YA-Leserin, weil das Genre doch schon sehr von Klischees bestimmt ist, die sich selten mal ein Autor oder eine Autorin zu durchbrechen traut. Darum hier drei Beispiele von gelungenen Jugendbüchern, die zwar auch mal auf alt bekannte Motive zurückgreifen, diese aber so erfrischend umsetzen, dass der Mangel an Originalität verzeihlich ist. Wichtig war mir, dass die YA-Heldinnen der Bücher nicht in der „damsel-in-distress“-Rolle verharren. In der Liste ist eine alte Bekannte, der ich noch einen neuen Aspekt abzugewinnen versuche, sowie zwei relativ unbekannte Reihen, die ich jedem ans Herz legen möchte.

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