„Was ist schon typisch Mädchen?“ von Holly Bourne – Der Kampf gegen Alltagssexismus

„Was ist schon typisch Mädchen?“ von Holly Bourne – Der Kampf gegen Alltagssexismus

Feministischer Aktivismus – nicht gerade ein alltägliches Thema für einen Jugendroman. Aber die Spinster Girls sind ja auch keine alltägliche Buchreihe. Wie cool und erfrischend der politische Kampf gegen Alltagssexismus sein kann, beschreibt Holly Bourne in Was ist schon typisch Mädchen?. Es bleibt nur eine kleine Kritik an der Figurenzeichnung Lotties. Ich denke in meiner Rezension außerdem über den Zusammenhang von kognitiver Dissonanz und Feminismus nach. Vielen Dank an den dtv für das Rezensionsexemplar.

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„Du wolltest es doch“: Was der Sexismus aus uns Frauen macht

„Du wolltest es doch“: Was der Sexismus aus uns Frauen macht

Über den Jugendroman Du wolltest es doch wurde jetzt schon viel in der Bloggersphäre diskutiert. Dabei haben die meisten Rezensentinnen betont, dass das Buch wichtig sei, OBWOHL die Protagonistin so unsympathisch ist. Ich würde weiter gehen und sagen, das Buch ist wichtig, WEIL die Protagonistin ein selbstsüchtiges Miststück ist. Es geht nicht (nur) darum, Mitleid mit einem unsympathischen Mädchen zu wecken, dem die Schuld an seiner Vergewaltigung gegeben wird. Der Text macht vielmehr einen Rundumschlag. Er zeigt eine unaufhaltsame Kettenreaktion aus Sexismus, Tabuisierung weiblicher Sexualität, weiblichem Konkurrenzdenken und rape culture auf, die so auch außerhalb von Fiktion tagtäglich in unserer westlichen, modernen Gesellschaft stattfindet.

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Spinster Girls – Young Adult für die nächste Generation Frauen!

Spinster Girls – Young Adult für die nächste Generation Frauen!

Ich hatte ehrlich gesagt nicht viel erwartet, als mir der Jugendroman Spinster Girls – Was ist schon normal? von Holly Bourne (Teil 1 einer Reihe) zum Rezensieren angeboten wurde. Die positive Überraschung folgte auf dem Fuße. Ohne dick auftragen zu wollen (ok, vielleicht schon) möchte ich diesen Roman als Auftakt zu einer neuen Generation Young Adult bezeichnen. Hier werden bekannte Handlungsmotive, die immer noch Spaß machen, mit feministischem Anspruch und einer Prise psychologischem Entwicklungsroman vermischt. Super gelungen! Vielen Dank an den dtv für das Rezensionsexemplar. Mehr lesen

Meine liebsten YA-Heldinnen und ihr Umgang mit Genre-Klischees

Meine liebsten YA-Heldinnen und ihr Umgang mit Genre-Klischees

Ich bin normalerweise keine große YA-Leserin, weil das Genre doch schon sehr von Klischees bestimmt ist, die sich selten mal ein Autor oder eine Autorin zu durchbrechen traut. Darum hier drei Beispiele von gelungenen Jugendbüchern, die zwar auch mal auf alt bekannte Motive zurückgreifen, diese aber so erfrischend umsetzen, dass der Mangel an Originalität verzeihlich ist. Wichtig war mir, dass die YA-Heldinnen der Bücher nicht in der „damsel-in-distress“-Rolle verharren. In der Liste ist eine alte Bekannte, der ich noch einen neuen Aspekt abzugewinnen versuche, sowie zwei relativ unbekannte Reihen, die ich jedem ans Herz legen möchte.

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