„Ein wirklich erstaunliches Ding“ von Hank Green: leider nur mittelmäßig

„Ein wirklich erstaunliches Ding“ von Hank Green: leider nur mittelmäßig

„Die Carls kommen!“ – oder enden sie doch als Rohrkrepierer? Es ist ein wichtiges und hehres Thema, das Hank Green da angeht. Er beschreibt anhand der Entwicklungsgeschichte seiner Protagonistin April May, wie Internetberühmtheit auf die Persönlichkeit wirkt. Er kritisiert Netz-Populismus. Das Ganze führt er anhand einer Sci-Fi-Handlung vor, einer skurrilen Version des „first contact“-Plots. Das alles zeigt nur zu deutlich seine guten Absichten. Sie können nur leider von schwachen Erzählkünsten nicht ablenken. Ursprünglich war Ein wirklich erstaunliches Ding als Graphic Novel geplant gewesen, und ich muss leider sagen: Hätte er mal einen Zeichner gefunden. Einige Argumente dafür, warum der Roman hinter meinen Erwartungen zurückblieb.

Ich habe im Vorfeld ein Rezensionsexemplar des Romans vom dtv-Verlag bekommen, an dieser Stelle vielen Dank dafür.

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Die alte Frau als Rebellin: „Everything belongs to the future“ von Laurie Penny

Die alte Frau als Rebellin: „Everything belongs to the future“ von Laurie Penny

Wenn Sci-Fi auf #metoo trifft: Wer könnte diese Idee besser ausgestalten als Laurie Penny, Feministin, Sozialistin, Journalistin und Bloggerin? In Tagesmedien wie dem englischen Guardian meldet sie sich regelmäßig zu feministischen Themen zu Wort, außerdem hat sie mehrere hoch gelobte Sachbücher zum Thema Sexismus geschrieben, z.B. Meat Market. Female Flesh Under Capitalism von 2011. Mit dem Sci-Fi-Roman Everything belongs to the future wagte sie 2016 einen Vorstoß ins Fiktionale. Leider übernimmt sie sich erzählerisch ziemlich. Pennys Dystopie versucht auf zu wenig Seiten, zu viele spannende Ansätze unterzubringen. Was darunter leidet, sind Figurenzeichnung und „Worldbuilding“.

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Weibliche Roboter: Wunsch- und Feindbilder in Film und Serie

Weibliche Roboter: Wunsch- und Feindbilder in Film und Serie

Habt ihr es auch schon gemerkt? Immer, wenn weibliche Roboter in einem Science-Fiction-Film vorkommen, entsprechen sie dem männlichen Wunschbild der treuen Dienerin und sexy Bettgefährtin. Mich hat interessiert, warum das so ist, und ob es auch weibliche Androiden in der Filmgeschichte gibt, die diesem Stereotyp nicht entsprechen. Ein kleiner Blick auf die Kulturgeschichte und die Gendertheorie der Roboter.

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