Scarlett O’Hara als feministisches Vorbild: So unsympathisch, so großartig

Scarlett O’Hara als feministisches Vorbild: So unsympathisch, so großartig

Aus einer frühen Lese-Erfahrung wurde eine lebenslange „Liebschaft“: Die unsympathische Romanheldin Scarlett O’Hara begleitet mich schon seit meinem zwölften Lebensjahr. Ich beschreibe, warum Scarletts Coming-of-Age bis heute so einen großen Eindruck auf mich macht, warum ich sie für ein feministisches Vorbild halte und welche Aspekte des Romans Vom Winde verweht ich heute problematisch sehe. Dabei greife ich vor allem die Themen Rassismus und rape culture heraus. Dieser Artikel erschien zuerst in etwas kürzerer Form als Gastbeitrag bei Geekgeflüster.

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„Coming of Age“: Sansa Stark (Teil 1)

„Coming of Age“: Sansa Stark (Teil 1)

Wenn schon „Game of Thrones“ in diesem Blog, dann Daenerys Targaeryen, werden sich sicher viele Serien- oder Buch-Fans unter euch denken. Tatsächlich halte ich Sansa Stark für die meistunterschätzte Figur aus der Reihe. Ihre Geschichte zeigt eine starke Frauenfigur, die auf der Suche nach ihrer Identität lernt, sich zu emanzipieren, auf viele verschiedene Arten. Danerys‘ Figur ist ziemlich schnell am Ende ihres Entwicklungsprozesses angekommen, was sie uninteressant macht. Bei Sansa liegt der Fall anders. Außerdem erzählt George R. R. Martin ihr „Coming of Age“ vom naiven Mädchen zur jungen Frau so einfühlsam, wie ich es einem männlichen Autor kaum zugetraut hätte – allein deshalb ist sie eine Betrachtung wert.

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