Der Holocaust unterm Häkeldeckchen: Verdrängung und Aufwachen in „Deutsches Haus“ von Annette Hess

Der Holocaust unterm Häkeldeckchen: Verdrängung und Aufwachen in „Deutsches Haus“ von Annette Hess

Falsche Mittelstandsidylle in der Nachkriegszeit, ein brisantes Justizdrama, und mitten drin eine junge Protagonistin, die lernt, sich gegen den Mainstream zu stellen, das sind die Zutaten im Roman Deutsches Haus von Annette Hess. Die Stimmung im Text lässt sich gut mit einer kollektiven Angst vor dem Freudschen „Unheimlichen“ beschreiben – nämlich der Angst vor etwas Vertrautem, das verdrängt wurde. Und mein Gott, der Holocaust lässt sich nun mal schwer lange unter gehäkelten Zierdeckchen verbergen. Ein Beitrag zur Challenge #WirlesenFrauen!

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Die Schlange von Essex: Nostalgie trifft Moderne

Die Schlange von Essex: Nostalgie trifft Moderne

Die Schlange von Essex versteckt sich hinter einem schönen Cover und einem harmlosen Klappentext, hat bei mir aber eingeschlagen wie eine Bombe. Sarah Perrys Roman ist sprachlich poetisch und überzeugt mit der innovativen Umsetzung altbekannter Motive. Eine kleine Liebeserklärung.

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