Wer ist der beste moderne Holmes? – „Sherlock“, „Elementary“ und die „Sherlock Holmes“-Filme im Vergleich

Wer ist der beste moderne Holmes? – „Sherlock“, „Elementary“ und die „Sherlock Holmes“-Filme im Vergleich

Willkommen zur Schlammschlacht, liebe Sherlockianer! Diese Woche geht es bei den #bakerstreetblogs um den Vergleich zwischen den drei derzeit bekanntesten Sherlock-Holmes-Adaptionen für die Leinwand: die BBC-Serie Sherlock, die CBS-Serie Elementary und die beiden Kinofilme von Regisseur Guy Ritchie (Sherlock Holmes und Sherlock Holmes. A Game of Shadows). Fiktion fetzt und ich haben uns sechs Kategorien überlegt, in denen wir die drei Adaptionen in einem Modern Day Battle gegeneinander antreten lassen: die Bezugnahme auf die Originaltexte, die Darstellung von Holmes, die Darstellung von Watson, die Britishness, die Anpassung an die Moderne, und der Action-Faktor. Lasset die Spiele beginnen!

Mehr lesen

Welche Sexualität hat Sherlock Holmes?

Welche Sexualität hat Sherlock Holmes?

Über kein „Privatleben“ einer fiktiven Figur wurde so viel diskutiert wie über seines: das von Sherlock Holmes. Hasst er Frauen? Ist er schwul? Oder doch heimlich in Irene Adler verliebt? In der dritten Runde #bakerstreetblogs versuche ich, Licht ins Dunkel des Theorienwaldes zu bringen. So viel kann ich schon sagen: Die Sexualitäts-Diskussion kann man in Bezug auf Sherlock Holmes zwar führen, sie gibt der Figur aber nichts, was ihr vorher gefehlt hätte, im Gegenteil. Eigentlich führt sie nur ganz weit weg vom originalen Sherlock Holmes, der in seiner ursprünglichen Anlage als asexuelle „Denkmaschine“ am spannendsten ist.

Mehr lesen

Vom Podest in die Hölle: Frauenfiguren bei Sherlock Holmes

Vom Podest in die Hölle: Frauenfiguren bei Sherlock Holmes

Sie fallen weniger auf, sind aber da und spielen eine nicht unwichtige Rolle: Frauenfiguren in den Sherlock-Holmes-Stories. Bei näherer Betrachtung kann man hinter all den verzweifelten Klientinnen des Meisterdetektivs interessante Schlüsse auf das Frauenbild der viktorianischen Epoche ziehen. Welche Funktionen die Frauenfiguren im Holmes-Universum einnehmen, warum die Figur der Irene Adler bis heute fasziniert und wie bekannte Frauenfiguren in Adaptionen verändert werden, versuche ich aufzuschlüsseln. (Entschuldigt, bei dieser zweiten Runde #bakerstreetblogs bin ich etwas eskaliert. Aber das Thema ist einfach ausufernd – allein zu Irene Adler könnte ich problemlos einen eigenen Artikel füllen. Schaut später auch zu Karos Artikel zu Professor Moriarty rein.)

Mehr lesen

Doctor Who Staffel 11 Folge 1 Review – Eine Frau auf Identitätssuche

Doctor Who Staffel 11 Folge 1 Review – Eine Frau auf Identitätssuche

Schnappatmung hoch 10! Die Einführung von Jodie Whittaker als 13. und erste weibliche Inkarnation von „Doctor Who“ ist nicht nur aus feministischer Sicht eine Offenbarung für mich (und viele andere weibliche Fans), sondern auch aus persönlicher. Mit dem letzten Doctor wurde ich nie warm und auch mit Steven Moffats Serienkonzept hatte ich so meine Probleme. Wie der neue Showrunner Chris Chibnall die „Time Lady“ einführt, finde ich großartig. Lest meine Review zu Doctor Who Staffel 11 Folge 1.

Mehr lesen

Doctor Who – Frauenfiguren und Sexismus im Whoniverse

Doctor Who – Frauenfiguren und Sexismus im Whoniverse

Warnung: Dieser Artikel wird eine wilde Mischung aus Fangirltum und (sicher nicht erschöpfender) Analyse eines popkulturellen Phänomens: des Doctors! Wer jetzt an Krankenhaus denkt, sollte dringend Doctor Who googeln, denn dahinter verbirgt sich eine der genialsten, verrücktesten und dramatischsten Fernsehserien Großbritanniens. Die Frauenfiguren spielen von jeher eine wichtige Rolle in der britischen Kultserie, ihre Darstellung war aber in letzter Zeit öfter der Sexismus-Kritik durch Fans und Medien ausgesetzt. Ab Herbst 2018 wird der Doctor selbst zum ersten Mal von einer Frau gespielt. Ich beschreibe, was die Serie für mich bedeutet und wie ich die Frauenfiguren darin einschätze –Achtung, es wird nerdig und ich muss ein paar Handlungselemente spoilern!

Mehr lesen

Manchmal muss es einfach „Cozy Crime“ sein – 3 Lieblings-Ermittlerinnen

Manchmal muss es einfach „Cozy Crime“ sein – 3 Lieblings-Ermittlerinnen

Atemlose Spannung, die Jagd nach einem Serienkiller, ein depressiver Ermittler und seine dunkle Vergangenheit – obwohl ich Krimifan bin, bekenne ich an dieser Stelle: Nö danke, es gibt so Tage, da kann ich das nicht brauchen. Nervenkitzel à la Sherlock, True Detective oder Dexter ist die beste Unterhaltung, wenn man in Stimmung dafür ist. An vielen Wochentagen allerdings komme ich von der Arbeit nach Hause und wünsche mir nichts mehr als das gemütliche Hengasch und die sarkastische Oberkommissarin Sophie Haas oder die flippige Privatdetektivin Miss Fisher über den Bildschirm flimmern zu sehen. Oder ich gönne mir die tiefenentspannende Lektüre einer Miss Marple-Geschichte. Ein Hoch auf Cozy Crime!

Mehr lesen

Vergewaltigung als Vorgeschichte von Ermittlerinnen: Ein Kampf gegen die rape culture?

Vergewaltigung als Vorgeschichte von Ermittlerinnen: Ein Kampf gegen die rape culture?

Lisbeth Salander, Jessica Jones und Robin Griffin (Top of the Lake) sind nur drei aktuelle(re) Beispiele, die zeigen: Die weibliche Detektivin oder Ermittlerin hat in der Popkultur nicht nur gegen eine männerdominierte Berufswelt, sondern meist auch mit einer sexuell traumatischen Vergangenheit zu kämpfen. Mich hat interessiert, warum das so ist und ob die Vergewaltigung als Vorgeschichte wirklich der Kritik an sexueller Gewalt dient.

Mehr lesen

Jessica Jones Staffel 1: Alles Antihelden

Jessica Jones Staffel 1: Alles Antihelden

Jessica Jones in Staffel 1: Antiheldin, Opfer oder Täterin? Kurz vor dem Start von Staffel 2 möchte ich einen Blick auf die fulminante erste Staffel der Netflix-Originals-Serie werfen. Hier werden nicht nur einige traditionelle Erzählmotive zugunsten eines feministischen Blickwinkels verändert. Die Serienmacher wenden einige erzählerische Kniffe an, um den Zuschauer emotional aufs Glatteis zu führen. Diese Serie vergisst man so schnell nicht mehr.

Mehr lesen

Femme fatale: Kein Sex, nur Freiheit, bitte!

Femme fatale: Kein Sex, nur Freiheit, bitte!

„Carmen“ ist der berühmteste Prototyp, sie wurde von Nicole Kidman, Eva Green, Marlene Dietrich und Penelope Cruz gespielt und kam schon bei Homer unter dem Namen Sirene vor: Gemeint ist die femme fatale, der berühmte Frauentypus des Vamps. Alles olle Kamellen? Nein, es gibt auch heute noch interessante Neuauflagen der „Männerzerstörerin“! Eine Liste meiner liebsten femme-fatale-Vertreterinnen.

Mehr lesen

Westworld: Auf der Suche nach weiblichem Bewusstsein

Westworld: Auf der Suche nach weiblichem Bewusstsein

Eine knallharte Zivilisationskritik in Form von vergewaltigten, verstümmelten Robotern: Die Serie Westworld erzählt von einem Vergnügungspark, in dem die menschlichen Gäste ihre niedrigsten Triebe an den künstlichen Gastgebern ausleben. Bis zwei Roboterfrauen beginnen, aufzubegehren. Mein Eindruck von der gehypten Science-Fiction-Serie, die es wagt, einen Emanzipationsprozess von weiblichen Robotern zu beschreiben, dabei aber nicht immer klischeefrei vorgeht. Keine Angst, ich versuche, Spoiler weitestgehend zu vermeiden und nur Andeutungen zu machen.

Mehr lesen

Folgen auf Wordpress.com

Meine neuesten Posts in deinem Wordpress-Reader: