„The Bell Jar“ – Buchgespräche in Münchner Kneipen

„The Bell Jar“ – Buchgespräche in Münchner Kneipen

Zu unserer ersten Buchbesprechung, die wir aufzeichnen, treffen wir uns im Münchner Glockenbachviertel nach Feierabend. Es ist schweine-heiß. Wir steuern die „Schnelle Liebe“ an, setzen uns an einen kleinen Tisch draußen. Das Wichtigste zuerst: Weißweinschorle. Dann Smalltalk über Relevantes und weniger Relevantes. Das vorherrschende Gefühl: Wir treffen uns viel zu selten. Eigentlich sind wir aber nicht zum Spaß hier, vor uns liegen Notizen und zwei Ausgaben von Sylvia Plaths „The Bell Jar“. Ein stark autobiografischer Roman, der kurz vor Plaths Suizid das erste Mal erschien. Darin sieht sich Esther Greenwood im Amerika der frühen Sechziger mit Fragen der Identität als Frau, gesellschaftlichen Erwartungen und dem Druck der patriarchalen Welt konfrontiert.

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